GERGOVIA - die Keltenstadt des Vercingetorix

Im Jahr 52 v. Chr. erlitten die Legionen des Gaius Iulius Caesar in dem von ihm persönlich forcierten Gallischen Krieg (59 - 51 v. Chr.) eine mehr als bittere Niederlage - ausgerechnet vor Gergovia, der symbolträchtigen Hauptstadt des bedeutenden gallischen Stammes der Averner.


Die vom jungen Avernerfürsten Vercingetorix angeführte gallische Stammesallianz sonnte sich nach der unter blutigen Opfern gewonnenen Schlacht von Gergovia in der Hoffnung,  die Unabhängigkeit der gallischen Stämme gegen das brutal anstürmende Römische Imperium erfolgreich verteidigen zu können - irrigerweise, wie wir heute wissen.

 

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Lesen Sie hier einen Zeitungsartikel aus der "Schweiz am Wochenende" vom 2.9.2017
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Seit 2013 erforscht ein Team junger und engagierter Wissenschaftler und Studenten unter der Leitung des Schweizer Archäologen Dr. Peter Jud (Association du site de Gergovie, www.gergovie.net) die geschichtsträchtige Stätte Gergovia im Herzen des heutigen Frankreichs.


Auch 2019 können nun interessierte Laien bei dieser hochklassigen Ausgrabung mitforschen und dabei helfen, die mannigfaltigen Geheimnisse von Gergovia zu enträtseln - denn obwohl diese hochbedeutende gallische Stadt zu den wohl bekanntesten archäologischen Fundstellen Frankreichs gehört, ist erst ein Prozent der Oberfläche ausgegraben.


Die Vorträge der Projektwoche behandeln die untersuchte Kultur und die Geschichte des Grabungsortes, dazu Keramik-Kunde („Scherbenseminar“), Vermessungskunde sowie Grabungsmethodik.

 

Exkursionen auf das Schlachtfeld von Gergovia, zu den Lagern der römischen Belagerungsarmee Caesars und zu den benachbarten Grabungen und spektakulären Fundstellen der Oppida von Gondole und Corent sowie zum einmaligen Merkurtempel auf dem Vulkan Puy-de-Dôme runden das dichte Programm dieser außergewöhnlichen Grabungswoche im Zeichen des keltischen Widerstands ab.

 

Interessiert? Besuchen Sie die Fotogalerie!

 

Termine:

SA 03. August - SA 10. August 2019 

SA 10. August - SA 17. August 2019 

 

Gruppe: 

Zur Sicherung einer optimalen Wissensvermittlung und funktionierenden Gruppendynamik umfassen unsere Gruppen bei Grabungen 6 bis 8 Teilnehmer. Bei 3 - 5 Teilnehmern erheben wir 20% Kleingruppenaufschlag auf den Normalpreis (ohne Flüge und EZ). Bei 1 - 2 Teilnehmern erheben wir 40% Individualreiseaufschlag auf den Normalpreis (ohne Flüge und EZ).  

 

Preis: 

ab € 1.680,- bis/ab Clermont Ferrand (lt. u.a. Leistungen) bei acht Teilnehmern, Aufschlag bei weniger Teilnehmern bis hin zu 1 Teilnehmer. Anreise nicht inkludiert (gerne organisiert und bucht unser Reiseveranstalterpartner Ihre Anreise für Sie). EZ-Zuschlag € 280,-.  Hinzu kommt ein einmaliger Vereinsmitgliedschaftsbeitrag von € 18,- bei der ersten Reise im Kalenderjahr - es können ausschließlich Vereinsmitglieder an den Reisen der ARGE Archäologie teilnehmen. Die Mitgliedschaft erlischt automatisch mit Ende des Kalenderjahres.

 

Bei Bestellung eines Reisegutscheins bis 31.12. 2018 sparen Sie € 200,- pro Teilnehmer.

 

Bitte beachten Sie, daß sich die genannten Grabungtermine aufgrund universitätsinterner Planungen noch geringfügig verschieben können. Wir aktualisieren jeweils sofort nach Information durch die kooperierenden Universitäten und wissenschaftlichen Institute und übernehmen keine Haftung, falls Sie Ihre Anreise selbst buchen. 

 

Leistungen:

  • Alle Transfers und Rundfahrten im Kleinbus mit Aircondition
  • 7 Übernachtungen in guten ***Hotels (Landes-Klassifizierung), jeweils in Zweibettzimmern mit Du/WC mit Frühstück (falls gleichgeschlechtlicher Partner möglich, sonst upgrading auf EZ).
  • Mo - Fr Grabungsteilnahme inkl. Mittagsjause auf der Grabung (geeignetes Wetter vorausgesetzt)
  • Mindestens 2 wissenschaftliche Vorträge durch Grabungs- und Reiseleitung
  • Durchgehende Betreuung durch die Archäologen und akademischen Reiseleiter während der Grabung
  • Einführung in archäologische Arbeitsmethoden und Grundlagen
  • Ein Exkursionstag zu umliegenden Fundstellen und Museen inkl. Museumseintritte
  • Literatur zum vorbereitenden Einlesen (elektronisch übermittelt)
  • Alle benötigten Werkzeuge vor Ort

Gültiger Reisepass oder Personalausweis erforderlich!